Betrug über Video-Ident oder PostIdent
Plötzlich ein Kredit, den Sie nie wollten?
Ein angeblicher Job, eine Trading-Auszahlung oder ein vermeintlicher Test: Wenn eine Identifizierung für einen anderen Zweck genutzt wurde, müssen Kreditabschluss und Geldbewegungen sorgfältig rekonstruiert werden.
Was rechtlich zu unterscheiden ist
Die Teilnahme an einem Ident-Verfahren und der Abschluss eines Kreditvertrags sind getrennt zu prüfen. Auch wenn kein wirksamer Kreditvertrag zustande gekommen ist, können Rückzahlungsansprüche wegen ausgezahlten Geldes bestehen. Deshalb kommt es darauf an, wer Erklärungen abgegeben hat, wem diese zuzurechnen sind und welchen Weg das Geld genommen hat.
DIE ENTSCHEIDENDEN FRAGEN
Darauf kommt es
bei der Prüfung an.
- Haben Sie Video-Ident oder PostIdent durchgeführt – und unter welchem Vorwand?
- Welche Codes oder TANs wurden verwendet und wer hatte Zugriff?
- Wer hat den Kredit erklärt, wer erhielt das Geld und wer veranlasste die Weiterleitung?
Ob und welche Ansprüche bestehen, hängt von Ihrem Vertrag und dem tatsächlichen Ablauf ab. Diese Übersicht ersetzt keine individuelle Prüfung.
Weiterführende Quelle: Verbraucherzentrale – Warnung vor Video-Ident-Missbrauch
IHRE PERSÖNLICHE CHECKLISTE
Diese Unterlagen
helfen weiter.
Markieren Sie, was bereits vorliegt, und nehmen Sie Ihre Checkliste mit.
Anfrage zu diesem ThemaDie Auswahl bleibt in Ihrem Browser. Es werden keine Angaben oder Dokumente übermittelt.
WEITERE RECHTSTHEMEN
Auch das kann
für Sie relevant sein.
Vorfälligkeitsentschädigung
Die Bank verlangt Geld für die vorzeitige Kreditablösung – oder Sie haben bereits gezahlt.
Zum ThemaBereitstellungszinsen
Ihr Bau verzögert sich. Für den noch nicht abgerufenen Kredit berechnet die Bank zusätzliche Zinsen.
Zum Thema